Geschenke und Einladungen

IN DIESEM ABSCHNITT:

    Gelegentliche Geschenke oder Einladungen werden häufig als normaler Bestandteil des Geschäftslebens betrachtet. Manchmal jedoch kann selbst ein in bester Absicht gemachtes Geschenk unangemessen sein und gegen unsere Richtlinie oder die Gesetze verstoßen.

    Bei Danaher dürfen Mitarbeiter nur Geschenke und Einladungen von bescheidenem Wert austauschen, die eine begründete Anerkennung einer Geschäftsbeziehung darstellen und andere nicht unangemessen beeinflussen. Wir akzeptieren oder machen keine Geschenke oder Einladungen, falls die Absicht ist, eine Entscheidung zu beeinflussen, oder sie im Austausch gegen Aufträge, Dienstleistungen oder vertrauliche Informationen gemacht werden.

    Beim Austausch von Geschenken und Einladungen sind alle der folgenden Leitlinien zu befolgen:

    • Sie müssen von bescheidenem Wert sein und dürfen nicht häufig gemacht werden.

    • Sie dürfen das geschäftliche Urteil des Empfängers nicht beeinflussen oder den Anschein erwecken, als täten sie dies.

    • Sie müssen einem begründeten Geschäftszweck dienen.

    • Achten Sie immer darauf, dass Ihre Aufzeichnungen über Geschenke oder Einladungen genau sind und die tatsächliche Beschaffenheit der Transaktion widerspiegeln.

    Die folgenden Praktiken sind niemals zulässig:

    • das Machen oder Annehmen von Geschenken oder Einladungen während eines Ausschreibungsverfahrens.

    • das Machen oder Annehmen von aufwändigen oder häufigen Geschenken oder Einladungen.

    • das Machen oder Annehmen von Geld- oder geldwerten Geschenken (Geschenkkarten, Geschenkgutscheine).

    • das Machen oder Annehmen von Geschenken oder Einladungen, die peinlich sein könnten oder sich negativ auf den Ruf von Danaher oder Ihren Ruf auswirken könnten

    • alle Geschenke oder Einladungen, die gegen die Richtlinien der Organisation des Empfängers verstoßen.

    • Geschenke, Leistungen oder Einladungen jeder Art gegenüber einem Vertreter einer staatlichen Stelle.

    Geschenke und Einladungen – Vertreter staatlicher Stellen

    Im Umgang mit Vertretern staatlicher Stellen ist besondere Sorgfalt erforderlich. Für Geschenke und Einladungen an Vertreter staatlicher Stellen (einschließlich von Beschäftigten staatseigener Unternehmen) gelten komplexe Regeln. Etwas, das für gewerbliche Kunden zulässig sein kann, kann im Umgang mit staatlichen Stellen ungesetzlich sein.

    • Es dürfen Vertretern staatlicher Stellen keine Geschenke oder sonstigen Leistungen, einschließlich von Einladungen, angeboten werden.

    • Jede Aufforderung eines Vertreters einer staatlichen Stelle an einen Mitarbeiter zur Leistung einer Zahlung, mit Ausnahme legitimer Steuern oder Gebühren, ist unverzüglich der Rechtsabteilung zu melden.

    • Falls Sie Fragen haben, wenden Sie sich umgehend an die Rechtsabteilung.

    Hinweis: In vielen Ländern, in denen wir tätig sind, gehören zu Vertretern staatlicher Stellen auch Fachkräfte im Gesundheitswesen, Verwaltungsmitarbeiter im Gesundheitswesen und Krankenhauspersonal sowie Mitarbeiter staatlicher Gesundheitsprogramme.

    Fragen und Antworten

    Ein Lieferant hat mir zwei Eintrittskarten für eine Broadway-Show angeboten. Er kann mich nicht selbst begleiten, sondern hat mir gesagt, ich solle mit einem Freund gehen. Die Karten sind vermutlich teuer. Darf ich sie annehmen?

    Weil der Lieferant Sie nicht begleitet, sind die Karten nicht als Einladung zu betrachten, sondern als Geschenk. Sie müssen die Zustimmung Ihres Vorgesetzten einholen, der Ihnen Anleitung im Einklang mit den Richtlinien von Danaher und der Betriebsgesellschaft geben wird.

    Mehr erfahren: Richtlinie zu Geschenken und Einladungen auf Danaher Connect